In Manigod ist der Reblochon kein Werbeargument, sondern eine Lebensweise. Das verstreute Dorf ist vor allem ein Land der Höfe und Almen, und die Viehzucht bleibt zentral. Einen Hof zu besuchen heißt hier, in den Alltag eines Bauern einzutreten, die Herstellung zu sehen und Käse zu kosten, die vor Ort gemacht werden: Reblochon, aber auch Tomme und den lokalen Mont Charvin.
Ein Land der Höfe
Manigod hat zahlreiche Höfe, über das Tal und die Almen verstreut. Viele stellen ihren Bauernreblochon aus Rohmilch her, in der reinen Tradition der Aravis, und einige öffnen ihre Tore, um das Melken und die Herstellung zu zeigen. Es ist eine Gelegenheit, die Verbindung zwischen Bergen, Herden und Käse zu verstehen und mit Qualitätsprodukten heimzukehren.
Die Käse
Über den Reblochon hinaus produziert das Tal die Savoyer Tomme, den Sérac und den Mont Charvin, eine lokale Spezialität. Die Berggasthöfe und die Höhentische rücken sie in den Vordergrund, und man kann direkt beim Erzeuger kaufen, so nah wie möglich an der Alm.
Buchung
Hofbesuche mit Melken und Verkostung werden direkt bei den Erzeugern und dem Tourismusbüro von Manigod gebucht. Die Melkzeiten (oft früh am Morgen und am späten Nachmittag) geben den Besuchen den Takt.
Gut zu wissen
Wann? Das ganze Jahr, doch im Sommer sieht man die Herden auf der Alm. Die Besuche folgen den Melkzeiten.
Mit der Familie. Hofbesuche kommen bei Kindern sehr gut an: Tiere, Melken, Verkostung.
Mont Charvin. Kosten Sie diese lokale Spezialität zusätzlich zum Reblochon: Es ist eine der Freuden von Manigod.
Zum Mitnehmen. Reblochon und Tommes übersteht ein paar Tage gut; fragen Sie den Erzeuger um Rat.
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