Marcel Breuers Betonarchitektur und ein Kunstwerk im Freien in Flaine
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Kunst und Architektur in Flaine: Breuers Bauhaus und Kunst im Freien

Flaine ist wohl die einzige Skistation, die sich wie ein Kunstwerk besichtigen lässt. In den 1960er-Jahren von Marcel Breuer entworfen, einem Bauhaus-Architekten mit Stationen in den USA, überträgt sie die Prinzipien der Bewegung aufs Gebirge: roher Beton, klare Geometrie, Dialog mit dem Hang. Und um die Geste zu vollenden, wurden hier Kunstwerke einiger der größten Namen des 20. Jahrhunderts aufgestellt. Sommer wie Winter ist es ein Freilichtpfad.

Was man sieht

Das gebaute Ensemble – das Forum, die gestaffelten Gebäude, das Hotel Le Flaine – bildet eine Komposition, die Breuer als Ganzes dachte, bis hin zum Mobiliar. Über die Station verteilt setzen mehrere monumentale Werke Akzente auf dem Weg: der „Tête de femme“ nach Pablo Picasso, Jean Dubuffets „Le Boqueteau“, ein Werk von Victor Vasarely und weitere Arbeiten. Man streift frei zwischen Architektur und Kunst, vor der Hochgebirgslandschaft.

Buchen

Der Pfad lässt sich frei zu Fuß begehen, den Werken durch die Station folgend. Um die Geschichte zu verstehen – Breuers Projekt, den Kunstauftrag, die Utopie der geplanten Stationen – bietet das Tourismusbüro Führungen zu Architektur und Werken. Zeiten je nach Saison erfragen.

Gut zu wissen

Wann? Der Pfad funktioniert ganzjährig; der Sommer eignet sich zum Gehen von Werk zu Werk, der Winter bietet den Kontrast Beton-Schnee.

Dauer. Rechnen Sie ein bis zwei Stunden für Werke und markante Gebäude.

Blickwinkel. Die Betonarchitektur spaltet: Flaine als Architekturstätte des 20. Jahrhunderts betrachten, nicht als gewöhnliche Station.

Für Familien. Das Suchen der Werke in der Station wird zur kulturellen Schatzsuche, die Kindern gefällt.

Auch sehenswert in Flaine

Ergänzen Sie mit Skifahren im Winter oder Wandern im Sommer. Zurück zum Reiseziel: Flaine.

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